Projektarbeit
Das Projekt wendet sich an engagierte Menschen, die ihre Lebenserfahrung und ihre Kompetenzen in diese Familien einbringen, um die schwierige Situation besser zu bewältigen - möglicherweise begleitend zu einer spezialisierten Schuldnerberatung. Die Hilfe kann sich z.B. auf die Sichtung und Sortierung von Unterlagen, eine geschickte Haushaltsführung, die Erstellung und Einhaltung von individuellen Haushaltsplänen oder die Begleitung bei Behördenbesuchen beziehen.
Alle ehrenamtlichen SchuldnerbegleiterInnen werden durch eine hauptamtliche Projektmitarbeiterin und die kooperierenden Schuldnerberatungsstellen auf ihre Aufgaben vorbereitet, qualifiziert und begleitet.
Das Projekt wird gefördert durch den Europäischen Sozialfonds und aus Mitteln des Bundesprogramms Soziale Stadt.
Ansprechpartnerin:
Martina Mayer, Tel. 0731-1538-500, mail: dbs@kirche-diakonie-ulm.de
"Familien begleiten"
Bei Familien, die besonderen Belastungen ausgesetzt sind, wie z.B. bei Arbeitslosigkeit, Trennung, Krankheit oder wenn die Biografie Schicksalsschläge aufweist, kommt es häufig zur Überforderung.
Kindern aus solchen Familien fehlt es oft an einer erwachsenen Person, mit der sie unbeschwerte Stunden verbringen können.
Erwachsene brauchen einen Gesprächspartner.
Ehrenamtliche Familienbegleiter sollen diese Familien unterstützen und in belastenden Alltagssituationen Freiräume schaffen, damit zumindest zeitweilig ein geregeltes, unbelastetes Leben möglich ist.
Dabei sollen die Stärken und Talente der Betroffenen in den Blick genommen und eingesetzt werden.
Die Familienbegleiter können hier je nach ihren eigenen Fähigkeiten und Stärken unterschiedliche Aufgaben wahrnehmen, z.B.:
- mit Kindern spielen
- auf den Spielplatz, zum Zoo oder in die Bibliothek gehen
- bei den Hausaufgaben helfen
- organisatorische Aufgaben übernehmen
- bei Behördenangelegenheiten oder Schriftlichem unterstützen
- Hilfestellung in Alltagsfragen geben
- als Gesprächspartner zur Verfügung stehen
Jedoch nicht alles auf einmal:
Die Aufgaben variieren von Fall zu Fall und werden genau besprochen und abgegrenzt.
Bei den zu unterstützenden Familien handelt es sich um Menschen, die bei den Diensten der Caritas oder Diakonie in Beratung sind.
Als FamilienbegleiterIn arbeiten Sie eng mit hauptamtlichen Mitarbeitern zusammen und werden von diesen fachlich begleitet.
Zu Beginn Ihres Einsatzes werden die Auftragserteilung sowie eine Aufgabenbeschreibung schriftlich vereinbart.
Sie werden auf Ihre Aufgabe vorbereitet und ausgebildet.
Es finden regelmäßige Austauschtreffen mit anderen Familienbegleitern und hauptamtlichen Mitarbeitern statt.
Ihre Ansprechpartnerin in der diakonischen Bezirksstelle:
Martina Mayer, Diplom-Sozialpädagogin (BA), Tel.: 0731/1538-500
Projekt "interkulturelle Orientierung"
Was machen wir?
Interkulturelle Orientierung:
· Beschreibt eine Haltung, die Unterschiede anerkennt und zum Ziel hat, alle Menschen im gesellschaftlichen Gestaltungsprozess zu beteiligen.
· Antwortet auf die sozialen Herausforderungen in einer Gesellschaft, die von einer wachsenden Vielfalt an Lebensformen, religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen, Lebenseinstellungen und Haltungen gekennzeichnet ist.
· Bezieht sich damit auf eine kulturell plurale Gesellschaft und nicht allein auf Menschen mit oder ohne Migrationsgeschichte
Die Hilfe der Diakonie gilt allen unabhängig von Herkunft, Nationalität oder Religion (Leitbild Diakonie Württemberg)
Beratung, Fortbildung und Veranstaltungen
Das Angebot umfasst:
· Seminare
· Referate
· Prozessberatung und –begleitung
· Workshops
· Trainings
mit den Zielen:
· Zugangsbarrieren zu erkennen und abzubauen
· interkulturelle Orientierung als diakonisches Profil nach innen und außen sichtbar zu machen
· Mitarbeitende im Bereich interkulturelle Kompetenz zu stärken
· Personalentwicklung interkulturell auszurichten
Unsere Angebote sind kostenlos für Mitgliedseinrichtungen und Kirchengemeinden der jeweiligen Region
Interkulturelle Orientierung bietet Ihnen die Chance...
· ihre Organisation in den Bereichen interkulturelle Kommunikation und Kompetenz zu stärken
· Potenziale und Talente der Mitarbeitenden zu erkennen und zu fördern
· Leitung wie Mitarbeiterschaft bei der Organisations- und Qualitätsentwicklung aktiv mit einzubeziehen
· in ihre Angebote durch Maßnahmen und Projekte zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund zu profilieren
· professionelle Dienstleistung und gleichwertige Versorgungsqualität für alle zu gewährleisten
· Dem Anspruch diakonischer Qualität gerecht zu werden
Ansprechpartner:
Region Donau-Iller
Dieter Albert
Tel.: 0731-1538-509
E-Mail: dalbert@kirche-diakonie-ulm.de
© Evangelische Diakonie, Verband Ulm/Alb-Donau