Aktiv vorbeugen

 

Durch Vorträge, Fortbildungen, Workshops und Seminare und durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit tragen wir dazu bei, Probleme und Störungen gar nicht erst entstehen zu lassen, sie frühzeitig zu erkennen und eine positive Entwicklung zu fördern.

In Kindergärten, Schulen, Kirchengemeinden und interessierten Gruppen bieten wir Veranstaltungen u.a. zu den Themen:

  • add_circle_outline Mobbing

    Immer mehr Menschen machen die Erfahrung von Mitschülern, Kollegen oder Vorgesetzten ausgegrenzt, nicht mehr einbezogen oder geschnitten zu werden. Verfestigt sich dieses Gefühl, bezeichnen wir es als Mobbing. Wir bieten Vorträge zur Vorbeugung und Seminare zum Umgang mit diesem Phänomen an. In Schulklassen und Teams erarbeiten wir individuelle Lösungen und vermitteln Handwerkszeug, um wieder alle mitnehmen und wertschätzen zu können.

    Wir sehen darin eine aktive präventive Maßnahme, um der Entstehung von häufig folgenden psychischen Erkrankungen vorzubeugen und fordern Lehrer, Schüler und Eltern, Mitarbeiter und Leiter dazu auf sich rechtzeitig an uns oder andere Fachkräfte zu wenden.

  • add_circle_outline Brauchen Kinder Grenzen?

    Ja! Ist unsere klare Antwort. Eine gesunde (Moral-)Entwicklung kann nur mit einem erwachsenen Gegenüber gelingen, das Kindern und Jugendlichen deutlich macht, was in Ordnung ist und was nicht. Wie wichtig Grenzen sind, auf welche unterschiedlichen Arten sie gesetzt werden können und welche wichtige Rolle Einigkeit zwischen Elternpaaren dabei spielt. Auf diese und andere Aspekte gehen wir in Vorträgen und Seminaren ein.

  • add_circle_outline Körperliche und seelische Entwicklung in der Pubertät

    In dieser sensiblen Entwicklungsphase geht es um Autonomie, Abgrenzung vom Elternhaus, darum eine eigene Identität zu entwickeln. Gleichzeitig treten körperliche und psychische Veränderungen auf, häufig zweifeln Jugendliche an sich, erste Partnerschaften entstehen, scheitern, Sexualität wird entdeckt und ausgelebt. Jugendliche, Eltern und andere Bezugspersonen sind in dieser Phase besonders gefordert, tragfähige Beziehungen zu erhalten und aufzubauen, um so den notwendigen Rückhalt zu geben, dass sich die jungen Menschen gut ablösen und selbständig werden können. In Vorträgen und Seminaren vermitteln wir das entwicklungspsychologische Hintergrundwissen, gehen wir auf individuelle Fragen ein und ermöglichen es, sich in Ruhe und angeleitet mit den Herausforderungen, die an die jungen Menschen in der Pubertät gestellt werden, auseinanderzusetzen.

  • add_circle_outline Sexueller Missbrauch - Wie schützen wir unser Kind?

    Das Problem des sexuellen Missbrauchs findet in der Öffentlichkeit zunehmend Beachtung. Jedoch wird die Frage der Prävention von sexuellem Missbrauch meist vernachlässigt. 
Daher veranstalten wir Elternabende zu diesem Thema und arbeiten mit Schulklassen. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern bearbeiten wir u.a. folgende Themen im Gespräch und durch Rollenspiele:

    - Wie gehen die Geschlechter miteinander um?

    - Was ist sexueller Missbrauch?

    - Was tun bei verbalen Beleidigungen oder tätlichen Übergriffen?

    - Warum ist es für ein Kind, das von sexuellem Missbrauch betroffen ist, so schwer, sich anderen anzuvertrauen?

    Durch unsere Präventionsarbeit bestärken wir Kinder und Jugendliche, ihr Recht auf körperliche Selbstbestimmung wahrzunehmen. Wir stärken den Selbstwert und die Fähigkeit „nein“ zu sagen.

  • add_circle_outline Essstörungen

    Magersucht? Bulimie? Anorexie? Binge-Eating? Fettsucht? Verschiedene Formen von Essstörungen begegnen uns im Leben und unserem Alltag. Damit verbunden sind oft die Fragen: Was ist gesund? Was ist normal? Was ist schädlich? Wir informieren in Vorträgen und Seminaren über wichtige Theorien zu Entstehung, Aufrechterhaltung und Behandlungsmöglichkeiten. Gehen auf Fragen ein und sprechen mit Schulklassen über dieses sensible Thema. Denn Bescheid zu wissen ist oft ein wichtiger Schritt, um rechtzeitig handeln zu können bevor eine Störung entsteht. Wir wollen dazu ermuntern Mitschüler, Kollegen und Bekannte anzusprechen, wenn uns etwas auffällt und besonders Jugendlichen anregen kritisch über Schönheitsideale nachzudenken.

  • add_circle_outline Typisch Mädchen/Typisch Jungs: Entwicklung einer positiven Geschlechtsidentität

     Ja - es gibt Unterschiede. Ja - es gibt Gemeinsamkeiten. Über diese gemeinsam und getrennt, mit einem Mann/einer Frau und beiden zugleich sprechen. Auch darüber, was wir daran mögen und was uns daran stört, welche Geschlechterrollen uns gegeben werden. Das wollen wir. In Schulklassen gestalten wir Vormittage zu diesem Thema, gerne auch im Rahmen von Projekttagen oder Präventionsprojekten. 

In Kindergärten und Familienzentren bieten wir als niederschwelliges Angebot offene Sprechstunden für Fachkräfte und Eltern an.

Regelmäßige Gruppen für Grundschulkinder, deren Eltern getrennt oder geschieden leben, sind ein weiteres präventives Angebot.

Bei Interesse an diesen oder anderen Themen wenden sie sich einfach an unser Sekretariat. Wir klären dann wie schnell und ob wir Ihre Aufträge übernehmen können oder vermitteln an kooperierende Einrichtungen.